Fritz Kircher & SchlossCapelle | Mozart & Vivaldi im Musikverein

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Camerata Classica

Die Camerata Classica vereint ausgewählte Wiener Kammermusiker:innen in einem Ensemble, das sich der Pflege und lebendigen Vermittlung der großen europäischen Musiktradition verschrieben hat. Mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr gehört sie zu den regelmäßigen Klangkörpern eines der renommiertesten Konzerthäuser Europas.

Im Mittelpunkt des Repertoires stehen die Meisterwerke der Wiener Klassik von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Darüber hinaus widmet sich das Ensemble bedeutenden Werken des Barock und der Romantik und schlägt Brücken zwischen musikalischen Epochen, Traditionen und Klangwelten.

Seit Jahrhunderten zieht Wien herausragende Musiker:innen aus aller Welt an. In dieser Tradition verbindet die Camerata Classica höchste künstlerische Qualität mit der unverwechselbaren Wiener Musikkultur – und macht sie für ein internationales Publikum ebenso erlebbar wie für das musikbegeisterte Wiener Publikum.

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Wiener Klang – Eine lebendige Tradition

Ein besonderes Merkmal der Camerata Classica ist die Pflege jener Klangtradition, die weltweit als Wiener Klang bekannt ist. Sie beruht nicht allein auf der Interpretation, sondern auch auf Instrumenten, deren Bauweise und Klangcharakter über Generationen in Wien bewahrt wurde.

Die Wiener Oboe zeichnet sich durch ihren extrem warmen, farbenreichen und gesanglichen Ton aus. Das Wiener Horn verbindet noble Klangfülle mit außergewöhnlicher Ausdruckskraft und gilt als eines der charakteristischsten Instrumente der Wiener Orchestertradition.

Eine besondere Rolle spielt die Wiener Pauke: Durch ihre traditionelle Bauweise und die Verwendung von Ziegenfell entsteht ein markanter, klar tonaler Klang, der sich harmonisch in das Orchester einfügt und zugleich präzise Akzente setzt. Die von der Camerata Classica verwendeten Pauken werden von einem Solopaukisten der Wiener Philharmoniker gefertigt und verbinden traditionelle Handwerkskunst mit den klanglichen Idealen der Wiener Orchesterkultur.

Gemeinsam prägen diese Instrumente jene besondere Mischung aus Wärme, Transparenz und Eleganz, die seit Jahrhunderten mit dem Wiener Musikleben verbunden wird – und die Werke von Mozart, Beethoven, Schubert und ihren Nachfolgern in einzigartiger Weise zum Klingen bringt.

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Alexander Znamenskiy

Alexander Znamenskiy – Künstlerischer Leiter und Dirigent

Alexander Znamenskiy ist ein österreichischer Dirigent, Bratschist und Kammermusiker, dessen künstlerisches Profil sich durch stilistische Vielseitigkeit und interpretatorische Tiefe auszeichnet – von der Wiener Klassik über das Musiktheater bis zur zeitgenössischen Musik.

Seine Arbeit führte ihn an die Wiener Staatsoper, die Neue Oper Wien, das Theater an der Wien sowie an das Dirigentenpult des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

Neben seiner Tätigkeit im Musiktheater widmet er sich regelmäßig dem Konzert- und Oratorienrepertoire - unter anderem mit Aufführungen von Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion im Auditorio Nacional Madrid. Als Kammermusiker war er mit Elisabeth Leonskaja, Jean-Bernard Pommier und Paul Gulda zu erleben.

Mit der Camerata Classica formt er einen Klangkörper aus führenden Wiener Musiker:innen, der sich durch klangliche Exzellenz, stilistische Authentizität und eine unverwechselbare künstlerische Handschrift auszeichnet – getragen von der Idee, musikalische Tradition lebendig und gegenwärtig erfahrbar zu machen.

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Lucia Hall

Lucia Hall – 1. Konzertmeisterin und Solistin

Lucia Hall, kanadische Geigerin, ist international als Solistin und Kammermusikerin tätig und konzertierte in führenden Sälen wie dem Wiener Musikverein, dem Wiener Konzerthaus und der Kölner Philharmonie. Als Kammermusikerin arbeitete sie mit Künstler:innen wie Martha Argerich, Mischa Maisky und Gautier Capuçon zusammen. Zahlreiche Komponisten widmeten ihr Werke, die sie zur Uraufführung brachte.

Ihre Ausbildung erhielt sie bei Eleonora Turovsky in Montréal sowie bei Dora Schwarzberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Nach dem Konzertdiplom mit Auszeichnung unterrichtet sie heute in Wien sowie bei internationalen Meisterkursen.

Neben Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden CD-Produktionen bei Chandos Records, Gramola und EMI Classics. Als 1. Konzertmeisterin der Camerata Classica prägt sie den Ensembleklang entscheidend und verbindet solistische Brillanz mit sensibler kammermusikalischer Führung.

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Julia Rubanova

Julia Rubanova – Konzertmeisterin und Solistin

Die Geigerin Julia Rubanova entstammt einer Musikerfamilie und erhielt ihre Ausbildung am spezialisierten Musiklyzeum in Charkiw sowie an der Nationalen Musikakademie in Kyjiw. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe wurde sie bereits mit 23 Jahren zur stellvertretenden Konzertmeisterin der ersten Violinen der Kyjiewer Philharmonie ernannt.

Seit ihrer Übersiedlung nach Österreich konzertiert sie mit renommierten Ensembles und Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Concentus Musicus Wien, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Wiener Staatsoper, der Volksoper Wien, dem Bach Consort Wien sowie den Musiciens du Prince – Monaco unter der Leitung von Cecilia Bartoli.

Als Solistin und Kammermusikerin widmet sie sich einem breiten Repertoire, das von der Musik des Barock bis zu Werken der Gegenwart reicht.

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Karin Adam

Karin Adam – Solistin

Die österreichische Geigerin Karin Adam zählt seit dem Gewinn des 1. Preises beim Internationalen Joseph Joachim Wettbewerb zu den profiliertesten Musikerpersönlichkeiten ihres Fachs. Ausgebildet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Franz Samohyl, trat sie bereits als Kind öffentlich auf und wurde früh mit dem Mozart-Interpretationspreis der Mozartgemeinde Wien ausgezeichnet.

Konzertengagements führten sie in bedeutende Musikzentren Europas, Asiens, Australiens und Nordamerikas. Sie konzertierte mit renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Staatskapelle Berlin und dem Tokyo Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Christoph von Dohnányi, Mariss Jansons, Fabio Luisi und Lord Yehudi Menuhin.

Seit 1985 musiziert sie im Duo mit ihrer Schwester, der Pianistin Doris Adam. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen.

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